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Die sieben Todsünden und die Einheit der Seelen

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Die sieben Todsünden waren in der Welt unterwegs und sahen dass die Seelen sich selbst entdeckten. Und während sie darüber grübelten wie sie das vereiteln könnten wurden sie auch schon vom Tod gestört. Er brachte die UNfrohe Kunde. Es war also passiert! Seelen vereinten sich in der Kraft des AllEinen. Sie fanden ihre zerborstenen Fragmente und die Menschenkörper und -geister fanden das schön. Also, als wenn das schon wieder was Gutes wäre. Seelen aller Welten vereinigt euch! So könnte man sie rufen hören. Wenn man es hören könnte. Nein, das war es ja. Die feinen Schwingungen der Seelen konnte man ja eigentlich nicht wahrnehmen. Eigentlich, denn es gab immer mehr von den Erdenbewohnern die der zarten Stimmen und Eindrücken hinter den menschlichen Masken gewahr wurden.

Da waren sie also, die zarten Schwingen der Seelenfragmente. Einst geteilt fürs Universum und zum Leben auf der Erde bestimmt. Und nun, sie fanden ihren Heimweg. Das war zwar von Anfang an so geplant, sollte doch aber erst in Millionen von Jahren stattfinden. Also war es schon soweit? Die Welt sollte wieder zur Einheit der Liebe werden. Und die war doch die Todfeindin der Freunde der Nacht.

Nein, die Seelen sollten doch den Irrwegen und -Lichtern folgen. Sie sollten sich vergnügen und den Lastern hingeben. Sie sollten spielen auf der Wiese der dunklen Schatten und vergessen wer sie waren. Ja das war das Ziel, dass sie vergaßen wozu sie kamen. Und das war immer gut so dass sie Äonen der Zeitrechnung die Entdeckung verweigerten. Sie waren als Seelen-Kinder abgelenkt von der Welt wie sie wirklich war. Sie machten dem Tod viel Freude und spielten mit dem Feuer und der Leben der Anderen. Es war nicht verwunderlich dass durch das Leben der unvergessenen und unaussprechlichen Taten und bösen Worte die Wirkung der sieben Todsünden zur vollen Blüte erstarkte.

So stand es geschrieben und so musste es geschehen. In diesem Moment wurde den Unerschrockenen Leiden bewusst dass ihre Zeit gekommen war. Die Zeit der freien Entscheidung und des klaren Neins. Wenn eine Seele aus tiefstem Herzen widersagte, so durfte sie nicht mehr belangt werden. Die schönen Zeiten für die dunklen Gestalten waren nun wohl vorbei. Leise schlichen sich die sieben Todsünden zum Rande der Welt. Und als sie so die Erde mit ihren Geschöpfen erblickten mussten sie sich eingestehen, dass der große Plan allen Anfangs und allen Endes doch ein gelungenes Konzept war.

Dort drunten, auf dem grünen Planeten gaben sich gerade wieder zwei Menschen in die Obhut der Liebe. Nach langer Lebensreise und vielen Wirren war es vollbracht. Über viele Leben hindurch hatte er sie gesucht. Über hohe Täler war er gewandert und durch tiefe Höhen. In der heißen Wüste hatte er jedes Sandkorn gehoben, ob sie nicht darunter war und auf ihn wartete? War sie in den Wirren der Kriege verloren gegangen oder hatte sie ein Fürst entführt? Immer wieder hatten sie ihre Leben füreinander gegeben und einander Liebe geschenkt. Aber sie wussten es nicht. Sie hatten vergessen wer sie waren und deshalb konnten sie sich nicht erkennen, wenn sie auch voreinander standen.

Jetzt aber war die Zeit gekommen, denn die Liebe hatte die Herrschaft über den Planeten erlangt. So wie es vorgesehen war überflutete sie mit ihren Gaben die Welten der Milchstraße und noch darüber hinaus. Ihre Liebe reichte sehr weit und war unerschöpflich. So kam es, dass selbst der härteste Zweifler meinte doch plötzlich von der göttlichen Eingebung gestreift worden zu sein. Und schnell wurde wieder eine vermeintliche Wahrheit als das Wunder der Welt verbreitet. Vergessen waren schnell die guten Vorsätze allen Menschen nur mal ein klein wenig zu berichten. Zu missionieren fühlten sie sich berufen. Untergraben waren der freie Wille des Gegenübers und deren Meinung, Gefühle und Erfahrungen. Die Einzige Wahrheit mussten diese Unwissenden doch erkennen! Da waren sie doch schon wieder am Werke unsere UNheilsbringer aller Zeiten. Schnell noch eine Prise Überheblichkeit dazu und noch Neid. Ja, so gefällt es uns gut, sagten sie schon wieder voller Elan über ihr neues Wirkungsfeld.

Aber halt, wir haben doch gerade noch zwei Seelen beobachtet. Haben sie sich schon erkannt? Wissen sie es schon? Ja, dort drüben stehen sie und sehen sich tief in die Augen. Nichts im Umfeld merken sie, so vertieft sind sie in ihre Blicke. Der Funke der Wahrheit und das Gefühl schon über alle Zeiten verbunden zu sein erfasst sie. Ja, so läuft das allumfassende Erkennen ab. Jetzt wissen sie dass sie es waren. Sie, die das gemeinsame Leben in weit entfernter Zeit und an einem weisen und doch tödlichen Ort hatten. Sein Versprechen sie über alle Zeiten hindurch zu suchen und zu finden hat er jetzt eingelöst. Und was hatte sie ihm gelobt?

Aber das interessiert unsere Schatten nicht, denn sie sind schon wieder auf dem Weg neue Märkte zu erkunden.

(Herbst 2013)


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zuletzt aktualisiert am 18.01.2016
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