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Die Sieben Todsünden und das Lebenswerte

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Die sieben Todsünden waren in der Welt unterwegs. Sie wollten sehen was das ist, das Leben. Und sie wollten das Leben der Menschen studieren. Lebenswert, Wellness und Glücksgefühle! Was sollte das denn nun schon wieder sein?

Nun, die Sieben Todsünden und ihre Freunde waren der Meinung, wenn sie wüssten was die Menschen als lebenswert erachten, dann konnten sie das vielleicht als Waffe benutzen. Gegen die stolzen Bewohner des Planeten den sie Erde nannten.

Die obersten Gebote der Machtwesen mussten mit allen Mitteln eingehalten werden. Und das war nun mal die Zerstörung der Erde mit allem was darauf lebt. Ja gut, das schoben sie halt vor. Weil, wie alle Denkenden ja schon lange wissen, sind die Freunde der Nacht mit ihrem Tun auch nur Werkzeuge Gottes. Und er wollte es halt wissen. Erfahren wie es ist in einem Körper durch die Welt zu gehen und alles auszuprobieren. Ja ja, glaubt es nur. Genau deshalb wurde der Mensch erschaffen und alles was auf dem Planeten blüht und lebt.

Also, hört mir gut zu. Das Unsichtbare wollte sichtbar sein und das konnte es nur wenn es sich einen Platz erschaffte wo es gesehen werden konnte. Bisher hatte es ja grenzenlos alles durchdrungen und die ganze Zeit in völliger Harmonie verbracht. Also, bevor es die Zeit erschaffen hatte, weil damals war die Welt noch unendlich.

Damals, am Anbeginn der Zeit war der Tag noch hell und die Nacht dunkel. So sollte es sein, denn das gehörte zum Plan. Festzustellen wie es ist die Erde mitsamt ihren Pflanzen und den Lebewesen auf ihr, im Ablauf der Zeiten zu sehen.

Immer wieder neue Bedingungen auf den Planeten zu bringen und zu sehen ob sie sich verändern würden. Die Menschen, Tiere und die Natur. Wie würde es sein? Was würden sie tun? Und würden sie erkennen dass sie Fehler machen und Unrecht tun, oder es geschehen lassen? Würden sie die Dinge wieder ins rechte Lot rücken oder sich die Schuld des falschen Tuns oder Unterlassens aufladen?

Denn es war geplant, dass die Wesen des Lebens und Sterbens ihre Zeit nutzen sollten um zu lernen. Lernen sollten sie und Einsicht üben in die Worte, Taten und Werke ihres Lebens. Denn, wenn sie genügend ausprobiert hatten war die Bedingung, alles wieder in Ausgleich zu bringen. Was nur heißt, dass auf dem Konto jedweder Seele jedes Wort, jede Tat und jedes Gefühl gespeichert war. Einfach alles was die Wesen, in welcher Form oder zu welcher Zeit sie auch immer auf der Erde weilten, oder wo anders, erfasst wurde. Und die große Harmonie konnte dadurch an allen Erfahrungen teilhaben. Und so wusste auch sie, dass das Leben große Tücken und Fallen bereithalten konnte.

Die Fallen die in vergangenen Leben den Anderen gestellt wurden, die ereilten sie heute. Die Schuld von gestern musste heute gesühnt werden. Alles was die Seelen auf ihren Reisen durch die Leben an anderen Wesen, der Natur oder an ihnen selbst getan hatten, kam in unendlich mehrfacher Weise auf sie zurück. Manchmal dauerte es viele Leben, um eine Schuld zu sühnen. Aber der Sinn des Ganzen war ja zu lernen. Zu lernen, zu sehen und zu fühlen wie es ist auf jeder Seite zu stehen und alles aus vielen Blickwinkeln zu erleben. Das brachte die Erfahrungen des Universums. Der Topf Gold am Ende des Regebogens ist das Glück der Erfahrung und der Erkenntnis. Der unermessliche Schatz der Welten ist dies.

Am Ende aller Zeiten sollte alles wieder in die große Harmonie eingehen. Ausgeglichen sollten die Konten sein. Und so kam es, dass die Menschen, sobald sie angefangen hatten den rechten Weg zu beschreiten, oft große Schuld verspüren wenn sie etwas tun was ihren Nächsten, und somit ihnen selbst, schaden könnte. Und der Mensch lernte hinzu, nach so vielen Leben erkannte er, dass er nur Frieden in sich selbst finden konnte. Niemand anders konnte ihnen das Gefühl der Einheit in ihnen selbst geben. Das war ein Trugschluss, den sie schon zu lange lebten.

Und das war es, was die sieben Todsünden nun heraus fanden. Dieses Lebenswert, es war nichts anderes als dass der Mensch sich freute wenn es seinen Lieben und allen Menschen auf der Erde gut ging. Denn das war wie Balsam auf sein verwundetes Herz. Es heilte die Schmerzen aus vergangenen Zeiten. Und seit Anbeginn der Zeit war nichts Wertvolleres geschehen.

Also, erkannten es auch die Nachtwesen. Sie erkannten, dass der Mensch sich auf dem geplanten Weg befindet und mit jedem Moment seiner Existenz lernt. Er lernt, dass sich hinter Wellness nichts anderes versteckt als dass er sich wohl fühlt in seinem Leben mit allem was ist. Sich wohl fühlt, weil er erkannt hat dass es wichtiger ist zu sein, als nur so zu tun als ob. Dass es wichtiger ist die Verantwortung für sein Denken und Handeln selbst zu übernehmen. Und dass seine Gedanken und Gefühle von heute das Leben der Welt von morgen prägen.

Und so erkennt er, dass er sich selbst bemeistern muss, um seinen Nachkommen eine bessere Welt zu bieten. Und diese bessere Welt ist nicht geprägt von Geld, Wohlstand und Anhäufung desselben, um dem goldenen Kalb zu huldigen. Nein, sie ist geprägt von dem Wohlstand der aus der Liebe erwächst und dem Recht zu Leben und sich zu Entfalten. Sie zeichnet sich durch ein Miteinander der Bewohner des Planeten aus. Ein Miteinander gegen Armut, Hunger und Leid. Und ein Miteinander des Verständnisses füreinander und der Freude am Leben. Das Miteinander kommt aus dem Herzen und ist getragen von unendlicher Fülle an allem was gerade nötig ist.

Als die sieben Todsünden dies sahen, freuten sie sich und waren traurig und wütend zugleich. Denn, was sollten sie tun. Sie waren die sieben Todsünden und hatten die Aufgabe die Menschen von ihrem Weg abzubringen. Und nicht sich mit ihnen zu freuen, wenn sie den Freunden der Nacht widerstanden.

Und so reichten sie einander den Trank der Un-Glückseeligen und feierten. Sie feierten die Welt mit ihren guten und schlechten Seiten. Wobei sie natürlich den dunklen Seiten den Vorzug gaben, denn damit feierten sie sich selber und den Erfolg all ihrer Ideen und Taten. Wie sie sich dem Nebel ihrer Unfreude hingaben, so sannen sie doch darüber nach, was sie der Welt noch so alles zu bieten haben...

(Juni 2014)

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zuletzt aktualisiert am 18.01.2016
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