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Die Sieben Todsünden und das Gesetz

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Die sieben Todsünden saßen beisammen und beratschlagten wie sie die Menschen der Erde Klein halten könnten. Welche Taten und Worte waren nötig um sie zu formen. Was musste man tun damit sie geprägt, klein und abhängig blieben? Manche standen ja schon auf und lebten entgegen der eingebrannten Strukturen. Sie mussten gebrochen werden, bevor sie zu stark wurden.

"Man könnte ihnen ja eingeben dass es nicht gut ist geliebt zu werden." Meinte der Hass. Er wusste genau dass, wenn ein Lebewesen nicht geliebt wird es kein Selbstbewusstsein entwickeln kann. Der eigene Wille ist dadurch geschwächt und sie blieben empfänglich für Beeinflussung, denn sie möchten alles gut und richtig machen. Und das ist ihr Verderben. "Die wachsenden Wesen könnte man noch sehr gut prägen." sagte die Ignoranz. "Denn wenn sie z. B. von klein auf hören dass das Wort der Alten Gesetz ist und kein Widerspruch geduldet wird, könnte man sie immer wieder zu unseren Gunsten prägen." Gemurmel entstand am Tisch und ein zustimmendes Nicken war bei allen zu sehen.

Da meldete sich die Liebe zu Wort. "Ich bitte euch, liebe Brüder und Schwestern, bedenkt doch dass ihr es den Beseelten damit oft schwerer macht als vorgesehen. Wie sollen da alle ihr Herz entdecken und leben lernen bei so viel Kälte?" "Nein! Nein! Nein! Meine Liebe es war ausgemacht!" erhob der Tod das Wort. "Die sieben Todsünden und ihre Helfer machen alles um die Menschen zu prüfen und ihren Steine in den Weg zu legen. Das Ziel war, sie alles zu machen lassen über viele Leben hinweg. Sie durften umso stärker und intensiver ihre Arbeit tun bis die Menschen ihr Herz entdecken!" "Und," warf der Neid ein "sind wir nicht alle dazu da dass der Mensch lernen und entscheiden kann?"

" Ich gebe freiwillig keinen meiner Sünder her!" rief der Herr der schwarzen Seele. So wie sie sich bewusst für mich entscheiden, so müssen sie sich auch bewusst für das Licht entscheiden! Wir machen ihnen unsere Angebote! Sie haben einen freien Willen! Die Menschen entscheiden frei! Für die Dunkelheit, oder für das Licht! "Er warf ein sehr dickes Buch auf den Tisch. Es knallte so laut dass sogar der Hass erschrocken zusammen zuckte. "Das Gesetz des Universums! Jeder kennt es! Alle haben wir unsere Verlockungen, Werkzeuge und die Menschen entscheiden etwas zu tun. Sie entscheiden zu hassen, zu morden, zu vergewaltigen! Ihre Kinder zu zerstören! Sie entscheiden vielleicht auch die Bosheit in Liebe zu verwandeln. Alles sind Prüfungen die sie selber machen wollten. Und wenn wir ihnen Fallen stellen, so müssen sie lernen diese zu erkennen und das Beste für Alle zu machen. Wenn Alle dem höchsten Wohl dienen dann ist es soweit. Dann sind sie im Licht und können ihre volle Größe erreichen. Bis dahin müssen sie immer wieder beweisen was sie gelernt haben, was sie können. Ich werde dem Menschen weiterhin auf die Finger schauen. Erst wenn er so hell leuchtet wie das Licht werde ich glauben dass die Neue Zeit lebt!"

Das waren erschauernde Worte. Eine klare Aussage vom Spielleiter der Dunkelheit. Beifall von allen Anwesenden. Nur der Tod und die Liebe hielten sich zurück.

Ja, es stimmt. Jeder der hier anwesenden kennt die Gesetze des Lebens und des Todes und des Universums. Und es stimmt auch, dass der Mensch entscheidet, wie er Dinge, Situationen handhabt. Ob er sich für die Schwere oder die Leichtigkeit entscheidet zeigt wo er in der Scala von Schwarz und Weiß steht. Und es ist wahr dass ihm der Weg nach allen Seiten offen steht. Er wählt jeden Tag, in jeder Situation auf Neue.

Nachdem wieder Ruhe am runden Tisch eingekehrt war erhob die Liebe das Wort: "Ihr wisst, meine lieben Gefährten, dass die Neue Energie wirkt und ich bin mir bewusst dass wir alle unsere Aufgaben bestens erfüllen. Ich danke euch für unsere Zusammenarbeit. Die Menschen müssen selber entscheiden und unsere Arbeit ist leichter und subtiler angelegt. Habt Dank und ich wünsche uns allen Bestes Gelingen." So schloss sie die Runde und der Tod sagte noch: "Mögen die Menschen weise entscheiden!"

(Juli 2013)


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zuletzt aktualisiert am 18.01.2016
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